Ein landesweiter Streik auf den griechischen Schiffen am heutigen Donnerstag (5.3.) bringt den Seeverkehr zum Erliegen.
Das Exekutivkomitee der Panhellenischen Seemannsgewerkschaft (PNO) beschloss diese 24-stündige Aktion einstimmig und für alle Schiffskategorien. Die Gewerkschaft zielt mit dem Streik darauf ab, dass alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der griechischen und ausländischen Seeleute angesichts der anhaltenden Kampfhandlungen im Nahen und Mittleren Osten ergriffen werden. In einer Aussendung heißt es u. a., „dass sich Hunderte von Schiffen, auf denen unsere griechischen und ausländischen Kollegen ihren Dienst verrichten, in der Straße von Hormus und im weiteren Golf von Oman in einer ausweglosen Situation befinden.“ Das hiesige Handelsschifffahrtsministerium müsse insbesondere für die Rückkehr von Studenten Sorge tragen, die auf den „eingeschlossenen“ Schiffen eine Art Praktikum absolvierten. Außerdem fordert die PNO, dass alle Berufskollegen, die quasi unfreiwillig im Krisengebiet festsitzen, freikommen und man über die umkämpften Regionen eine Sperrzone für Schiffe verhängt. In diesem Zusammenhang kritisiert die PNO auch Pläne eines Unternehmens in Griechenland, das in Absprache mit der Regierung ein Schiff Richtung Israel entsenden wollte. (Griechenland Zeitung / gls/rs)