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Skordalia – ein wohlmundendes Heilmittel zu Fischgerichten

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Foto (© Eurokinissi) Foto (© Eurokinissi)

Aufgrund der traditionell von vielen Griechen eingehaltenen, insgesamt 48-tägigen Fastenzeit gibt derzeit ein erhöhtes Angebot an mit Fisch, Meeresfrüchten, Gemüsen, Dips und Salaten angereicherten Speisen.

Dabei harmonisiert insbesondere die Knoblauchcrème (σκορδαλιά/skordalia) mit vielen Gerichten.
Mit ihren günstigen Wachstumsbedingungen ist in Griechenland Arkadien, die im Zentrum der Peloponnes gelegene Landschaft, das Hauptanbaugebiet für allium sativum, den griechischen Knoblauch. Mit viel Sonne und bei großer Trockenheit gedeiht die Knoblauchpflanze hier bestens, und ihr oberirdischer Teil erreicht eine Höhe bis zu einem Meter. Der peloponnesische Knoblauch ist ideal für die Herstellung der cremigen Speise skordalia. Püriert mit Weißbrot oder Kartoffeln, verfeinert mit Olivenöl und Zitronensaft, entfaltet die skordalia ihren feinen oder manchmal kräftig-scharfen Geschmack, der nicht nur die Fastenzeit bereichert. Übrigens: Erst durch das „Verletzen“ der Zellen werden die im ätherischen Öl enthaltenen, antibakteriellen und fungiziden Wirkstoffe im Knoblauch freigesetzt. (Griechenland Zeitung)

Wie Skordalia in Griechenlands Küchen zubereitet wird, warum der Knoblauch als gesundheitsförderndes Heilmittel geschätzt wird und welche Rolle die aromareiche Crème in der modernen griechischen Küche spielt, lesen Sie in einem Beitrag von Linda Graf in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1013), die am 18. März erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.

 

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