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200 Jahre Exodus von Messolongi: Berühmtes Delacroix-Gemälde als „Gast“ Tagesthema

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Foto (© F. Deval, mairie de Bordeaux) Foto (© F. Deval, mairie de Bordeaux)

Das berühmte Gemälde des Malers Eugène Delacroix „Griechenland in den Ruinen von Messolongi“ wird erstmals in Griechenland ausgestellt – an seinem „Inspirationsort“ in Messolongi.

Anlass für die Präsentation dieses monumentalen Werkes aus dem 19. Jahrhundert ist der 200. Jahrestag des sogenannten Exodus (gr.: exodos) von Messolongi – ein fehlgeschlagener Ausbruchsversuch aus der von osmanischen Truppen belagerten Stadt. Tausende Menschen fanden dabei den Tod.
Das Werk von Delacroix, zur Verfügung gestellt vom Museum der Schönen Künste in Bordeaux, zeigt das personifizierte Griechenland als trauernde Frau in traditioneller Tracht, die auf den Ruinen der Stadt kniet. Unter den Trümmern sind die Leichen griechischer Kämpfer zu erkennen, während im Hintergrund ein Feind seine Flagge hisst.
Kulturministerin Lina Mendoni betonte in einer Pressekonferenz, dass das Delacroix-Gemälde engstens mit der modernen griechischen Geschichte verbunden sei und es als eines der bekanntesten Symbole für den Kampf um die Freiheit „nicht nur der Griechen, sondern in einem weiteren Sinne“ gelten kann. Zu sehen sein wird das Gemälde bis Ende November im Archäologischen Museum Xenokrateio von Messolonghi.
(Griechenland Zeitung / ew/rs)

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