Die griechische Wildtierschutzorganisation ANIMA hat angesichts der aktuellen „Hochsaison“ zu Spenden, symbolischen Adoptionen und freiwilliger Mitarbeit aufgerufen.
In diesen Wochen verzeichnet der Verein eine besonders hohe Auslastung in seinen Auffangstationen. „Die Zeit, in der wir kaum zum Verschnaufen kommen, hat begonnen“, heißt es in einer Mitteilung der Organisation. Kurz nach Frühlingsbeginn steigt erfahrungsgemäß die Zahl der zu versorgenden Tiere stark an. Dabei handelt es sich meist um verwaiste Jungvögel, Fuchswelpen, Frettchen und Igel, die durch zerstörte Nester oder Unfälle in Not geraten. Maria Ganioti, die Vorstandsvorsitzende von ANIMA, betonte gegenüber der Nachrichtenagentur ANA-MPA die enorme Belastung der Pflegezentren.
ANIMA wurde 2005 von Fachleuten aus Tiermedizin, Biologie und Forstwesen gegründet und feiert auch 2026 sein 20-jähriges Bestehen. Nach eigenen Angaben wurden seitdem über 80.000 Wildtiere versorgt, und über 200 Freiwillige unterstützten die Arbeit von ANIMA. Infos: www.wild-anima.gr (Griechenland Zeitung /ls)