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Griechenland räumt auf: 1.231 alte Zugwaggons sollen entsorgt werden Tagesthema

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Foto (© ek/Archiv) Foto (© ek/Archiv)

Die Griechische Bahn OSE hat eine groß angelegte Aktion zur Entfernung veralteter Eisenbahnfahrzeuge gestartet. Insgesamt sollen 1.231 ausgediente Waggons im Rahmen eines Bieterverfahrens entsorgt werden.

Ein Großteil der Waggons soll aus den 1960er und 1970er Jahren stammen. OSE-Chef Christos Palios erklärte, dass man mit der Entfernung der Waggons „einen entscheidenden Schritt zur Modernisierung unserer Infrastruktur“ machen wolle. Doch es ist auch Kritik zu hören: Auf der Spezialwebseite lok-report.de heißt es etwa, dass seit Jahren unklar sei, welche Fahrzeuge überhaupt abgestellt seien und in welchem Zustand sie sich befänden. Neben Schrott könnten sich darunter auch „nie in Betrieb genommene Neufahrzeuge“ oder „auch erhaltenswerte Museumsfahrzeuge“ befinden. Das Volumen des gesamten Schrotts soll sich auf rund 20.000 Tonnen belaufen. Die geschätzten Einnahmen werden mit fast sechs Millionen Euro angegeben. An der Verschrottung Interessierte Unternehmen müssen bis Ende Mai Angebote eingereicht haben. (Griechenland Zeitung / ew)

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