Die 39-jährige Vassiliki in Kalamata auf der Peloponnes wurde am Montag (1.6.) von ihrem 41-jährigen Ehemann mit dutzenden Messerstichen getötet. Die Tat ereignete sich in den frühen Morgenstunden in der gemeinsamen Wohnung des Paares.
Nach Angaben der Polizei alarmierten Nachbarn die Behörden, nachdem sie Hilferufe der Frau gehört hatten.
Die beiden minderjährigen Kinder, die bei der Tat anwesend waren, befinden sich in psychologischer Betreuung. Erste gerichtsmedizinische Untersuchungen kamen zum Schluss, dass die Tote insgesamt 45 Messerstiche sowie an den Händen zahlreiche Abwehrverletzungen aufweist. Dieses Bild „deutet darauf hin, dass sie sich wehrte und verzweifelt versuchte, dem Täter zu entkommen“, so die Nachrichtenseite des staatlichen Fernsehens ertnews. Nachbarn berichteten indes von wiederholten Spannungen und lautstarken Auseinandersetzungen innerhalb der Familie vor allem in jüngster Zeit.
Der Fall löste insgesamt erneut eine öffentliche Debatte über den Mord an Frauen aus: Die Webseite creta24.gr schreibt beispielsweise unter Bezugnahme auf den Zeitraum 2020 bis 2025: „Femizide haben sich innerhalb von fünf Jahren verfünffacht“. (Griechenland Zeitung / ew/rs)