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Langsamens Ende des griechischen Kiosks (periptero)? Der Supermarkt im Taschenformat

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Foto (© Richard Fraunberger) Foto (© Richard Fraunberger)

In nahezu jeder Stadt und jedem Dorf steht er: der Periptero, kaum größer als ein paar Quadratmeter und doch Dreh- und Angelpunkt des Viertels. Er ist Supermarkt am Gehsteig, Treffpunkt, Auskunft und Debattenraum zugleich – ein Ort, an dem sich das tägliche Leben bündelt.

Doch immer mehr dieser kleinen Buden verschwinden, tausende wurden in den letzten Jahren geschlossen und aus dem Straßenbild verdrängt. Petros Adamis sitzt frühmorgens in seiner winzigen Bude an einer belebten Athener Straße, umgeben von Lärm, Verkehr und einem Leben, das an ihm vorbeizieht. In seinem Kiosk stapeln sich Waren des Augenblicks: Zigaretten, Zeitungen, Eis, Kleinigkeiten des Alltags. Er kennt seine Kunden, ihre Geschichten und Stimmungen, der Kiosk wird zum Spiegel des Viertels. (Griechenland Zeitung)

Wie der Periptero in Griechenland zur Institution wurde und warum sein Verschwinden ein Stück griechischer Alltagskultur bedroht, lesen Sie in einer ausführlichen Reportage von Richard Fraunberger in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1023), die am 3. Juni erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.

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