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Griechenland: Vier Menschen kamen bei Brand in Notunterkunft ums Leben

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Beispielfoto (© Eurokinissi) Beispielfoto (© Eurokinissi)

Am Montagmorgen (15.6.) gegen 6 Uhr kam es in Konitsa nahe Ioannina im Nordwesten Griechenlands zu einer Tragödie. Ein Container, in dem vier Geschwister im Alter von 69 bis 84 Jahren lebten, war in Brand geraten.

Die Bewohner – ein Mann und drei Frauen – kamen dabei ums Leben. Medienberichten zufolge sollen sie dort seit rund 30 Jahren ohne Strom gelebt haben. Der Container war ihnen nach einem schweren Erdbeben zur Verfügung gestellt worden, das sich vor drei Jahrzehnten in der Region ereignet hatte. Die Behörden untersuchen derzeit, ob das Feuer möglicherweise durch eine Kerze ausgelöst wurde, die die Familienmitglieder als Lichtquelle genutzt hatten.
Am 26. Juli 1996 hatte sich bei Konitsa ein Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richterskala ereignet. Nach Angaben der griechischen Organisation für Erdbebenschutz und Erdbebenvorsorge wurden damals mehrere Menschen leicht verletzt. Untersuchungen an 925 Gebäuden ergaben, dass 16 Prozent von ihnen unbewohnbar waren, während weitere 25 Prozent vorübergehend als nicht bewohnbar eingestuft wurden. Am 6. August folgte ein weiteres Erdbeben der Stärke 5,7 auf der Richterskala, das die Gebäudeschäden zusätzlich verschlimmerte. Nachbeben wurden noch bis November desselben Jahres registriert. (Griechenland Zeitung / eh)

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