Im Athener Stadtteil Exarchia wurde ein junger Mann mit sieben Schüssen, unter anderem in Kopf und Brust, ermordet. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um einen 25-jährigen türkischen Staatsbürger.
Die Polizei schließt nicht aus, dass die Tat im Zusammenhang mit rivalisierenden kriminellen Gruppen steht. Als Wohnanschrift hatte das Opfer ein Flüchtlingsheim angegeben, das nach bisherigen Erkenntnissen jedoch nicht existiert. Bei sich trug der Mann lediglich eine Bescheinigung über seinen Asylantrag sowie seine Hausschlüssel, jedoch kein Mobiltelefon.
Zum Zeitpunkt der Tat war er offenbar mit seinem Hund unterwegs. Der Zwergspitz (Pomeranian) hatte sich während des Vorfalls unter dem Arm seines Besitzers versteckt und wollte seinen Besitzer auch nach dessen Tod nicht verlassen. Mehrere Anwohner erklärten sich bereit, den Hund zu adoptieren. Vorerst wurde das Tier jedoch von der Tierschutzorganisation der Stadt Athen aufgenommen. (Griechenland Zeitung / eh)