Steigende Temperaturen und immer häufigere Brände stellen den Mittelmeerraum vor wachsende Herausforderungen. Griechenland geht nun neue Wege und setzt auf modernste Weltraumtechnologie, um Feuer früher zu erkennen und schneller bekämpfen zu können.
Vier eigens entwickelte Satelliten kreisen seit Kurzem um die Erde und überwachen das gesamte Staatsgebiet in Echtzeit. Mit Hilfe hochempfindlicher Infrarotkameras können selbst kleinste Brandherde aus dem All ausgemacht werden. Entwickelt wurden die Satelliten übrigens vom Münchner Start-up OroraTech, einem führenden Anbieter weltraumgestützter Waldbrandinformationen, in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Die gewonnenen Daten fließen unmittelbar in die Notfallstrukturen Griechenlands ein und sollen dazu beitragen, Waldbrände bereits in ihrer Entstehungsphase einzudämmen. (Griechenland Zeitung)
Wie das „Hellenic Fire System“ funktioniert und warum es weltweit eine Premiere darstellt lesen Sie in einem Beitrag von Gerd Höhler in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1025), die am 17. Juni erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.