An den Folgen einer schweren Explosion und einem anschließenden Großbrand in einem Lkw-Werkstattbetrieb in Aspropyrgos, etwa 20 Kilometer westlich von Athen, ist am Sonntag (12.7.) ein 54-Jähriger seinen schweren Verletzungen erlegen.
Der Mann hatte Verbrennungen an rund 90 Prozent seines Körpers erlitten. Insgesamt wurden bei dem Unglück am vorigen Donnerstag elf Menschen verletzt, drei von ihnen schwer.
Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr wurde die Explosion vermutlich durch austretendes Propan- oder Acetylengas ausgelöst, das sich in der Werkstatt entzündet haben soll. Das Feuer griff anschließend auf ein mit Propan beladenes Tankfahrzeug über, wodurch es zu einer zweiten, noch heftigeren Explosion kam. Gegen zwei Festgenommene wird wegen mehrerer schwerer Straftaten ermittelt. Diese werden am Mittwoch ihre Aussage zu Protokoll geben. Die Untersuchungen zur Unglücksursache dauern an. (Griechenland Zeitung / eh)