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Auslieferungsantrag abgelehnt: In Australien gesuchter Grieche bleibt in Griechenland

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt das Gerichtsgebäude von Patras. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt das Gerichtsgebäude von Patras.

Der von den australischen Behörden wegen Mordverdachts gesuchte James Dalamangas wird nicht nach Australien ausgeliefert. Das hat in der vergangenen Woche übereinstimmenden Medienberichten zufolge ein Gericht in Patras beschlossen.

Der 56-Jährige war im Juni in einem Dorf in der Nähe von Ägion auf der Peloponnes verhaftet worden. Seit dem 8. Juli ist er wieder auf freiem Fuß. Ihm wird in Australien vorgeworfen, 1999 in Sydney einen dort lebenden Griechen getötet zu haben.

Mehr zum Thema hier: Jahrelang gesucht: James Dalamangas vorerst in Griechenland auf freiem Fuß

Die Richter in Patras kamen zu dem Schluss, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Auslieferung an die australischen Behörden nicht erfüllt sind. Die Entscheidung bezieht sich ausschließlich auf den Auslieferungsantrag und nicht auf den Inhalt des in Australien anhängigen Verfahrens. Gegen Dalamagas wird in Griechenland keine Anklage erhoben.

Mehr über das Thema erfahren Sie hier: International gesuchter Mann in Griechenland nach Jahrzehnten gefasst

Den Ermittlungen zufolge lebt der Mann seit 27 Jahren unter einem gefälschten Namen sehr zurückgezogen in Griechenland. (Griechenland Zeitung / eh)

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