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Zwei Tote bei Kollision von Löschhubschraubern in Griechenland Tagesthema

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand während der Löscharbeiten in der Nähe von Porto Germeno. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand während der Löscharbeiten in der Nähe von Porto Germeno.

Die Feuerwehr war am Wochenende an mehreren Feuerfronten im Einsatz. Die größte wütete zwischen Böotien und Attika, bei Porto Germeno. Am Sonntag kollidierten dort zwei Hubschrauber, die bei Löscharbeiten im Einsatz waren: zwei Besatzungsmitglieder verloren ihr Leben.

Am Sonntag (2.8.) ist es kurz nach 16 Uhr zu einer Kollision zweier Hubschrauber des Typs Bell in der Nähe des westattischen Strandes Psatha im äußersten Osten des Golfes von Korinth gekommen. Die Insassen des einen Hubschraubers – ein Däne und ein Grieche – fanden dabei den Tod. Die Besatzung des zweiten Hubschraubers – ein Brite und ein Grieche – konnten leicht verletzt gerettet werden. Die beiden Teams waren in der Gegend bei Porto Germeno mit ihren Maschinen im Löscheinsatz.
Unmittelbar nach dem Unfall wurden gemäß Protokoll alle Hubschrauber des Typs Bell, die zum Zeitpunkt des Unfalls im Einsatz waren, zur Routine-Landung aufgefordert. Spezialisten sollen nun die genaue Unfallursache ermitteln. Dem Vernehmen nach könnte menschliches Versagen infolge der Erschöpfung der Einsatzkräfte eine Rolle gespielt haben. Die Besatzungen waren seit Tagen unermüdlich an mehreren Feuerfronten aktiv. Die beiden involvierten Hubschrauber waren vom griechischen Staat für die Waldbrandperiode angemietet worden.
Der Brand bei Porto Germeno war am Freitag in Böotien ausgebrochen und breitete sich schnell in bergigen Regionen im Westen Attikas aus. Medienberichten zufolge soll der Waldbrand durch Funkenflug ausgelöst worden sein, die von einer privaten Windkraftanlage ausgingen. Zwei Personen wurden festgenommen: ein Elektriker und der Auftragnehmer des Projektes. Der Verantwortliche des zuständigen Unternehmens, dem die Windkraftanlage gehört, wurde noch nicht ausfindig gemacht, die Polizei ermittelt. Am Montag hatte sich dieser Waldbrand weiter bis nach Megara im Westen Attikas vorgefressen – auf der Autobahn von Korinth nach Athen konnte man riesige Rausäulen erkennen.
Für große Probleme sorgten am Wochenende weitere Waldbrände in der Ägialia auf der nördlichen Peloponnes in der Nähe von Ägio, im mittelgriechischen Fokida und auf der Insel Kefalonia. Zuvor gab es verheerende Waldbrände bei Komboti in der Nähe von Arta in Westgriechenland sowie auf Kreta und auf der Insel Paros. Insgesamt haben fünf Feuerwehrleute in diesem Sommer in Griechenland während der Löscharbeiten ihr Leben verloren. (Griechenland Zeitung / Elisa Hübel)

 

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