Griechenland hat 2025 den stärksten Rückgang beim Konsum illegaler Zigaretten unter allen 27 EU-Mitgliedstaaten erzielt. Das geht aus der Studie des Wirtschaftsprüfernetzwerks KPMG hervor, die im Auftrag von Philip Morris International erstellt wurde.
Trotz der positiven Entwicklung überschritt der EU-weite Anteil illegaler Zigaretten erstmals seit 2014 wieder die Marke von zehn Prozent.
In Griechenland lag der Anteil illegaler Zigaretten 2025 bei 14,1 Prozent des Gesamtverbrauchs, was einem Rückgang von 3,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Jahr davor entspricht. Insgesamt wurden 1,9 Milliarden illegale Zigaretten konsumiert, die geschätzten Steuerausfälle beliefen sich auf rund 330 Millionen Euro. EU-weit wurden 41,8 Milliarden illegale Zigaretten geraucht (10,3 Prozent des Gesamtmarktes); die daraus resultierenden Einnahmeverluste für die öffentlichen Haushalte werden auf 16,7 Milliarden Euro geschätzt. Besonders hohe Anteile wurden in Frankreich (41,4 Prozent), Belgien (24,8 Prozent) und den Niederlanden (über 22 Prozent) registriert. (GZew)