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Drakonische Strafen für Athener Hundebesitzer

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Drakonische Strafen für Athener Hundebesitzer
Ab dem heutigen Montag müssen Haustierbesitzer in Athen mit schweren Strafen rechnen, wenn sie das Haustiergesetz nicht einhalten. Die Stadtpolizei wurde angewiesen, Verstöße mit Bußgeldern zwischen 100 und 30.000 Euro zu ahnden. Die Strafen werden fällig, wenn „Häufchen" auf Bürgersteigen, Plätzen und in Parks nicht entsorgt werden, wenn der Hund Grünflächen umwühlt oder nicht an die Leine genommen wird, aber auch in Fällen von mangelndem Impfschutz und Tierquälerei, angefangen bei der Hundehaltung auf dem Balkon. Auch Tierhandlungen sollen kontrolliert werden.
en. Im Extremfall können sie ihre Lizenz verlieren.
Wie der Chef der Stadtpolizei Jorgos Anagnostopoulos gegenüber der Athener Nachrichtenagentur AMNA sagte, werde man im Stadtzentrum beginnen und die Maßnahme nach und nach auf alle Bezirke ausweiten. Ein massenhaftes Ausschwärmen der Stadtpolizisten sei aber nicht zu erwarten. „Es geht uns nicht darum zu beeindrucken, sondern um die Substanz: Die Tierbesitzer sollen lernen, ihre Tiere, die Umwelt und ihre Mitbürger zu respektieren." Zu Beginn würde es aber erst einmal nur Verwarnungen geben. Die Vorsitzende des landesweiten Tier- und Umweltschutzbundes, Anastassia Boubolaki, begrüßte die Pläne. Es gehe vor allem um einen Mentalitätswandel, nicht um eine lediglich polizeiliche Maßnahme. (GZak, Foto: Eurokinissi)
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