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Wer wurde hier begraben? Wichtiger Fund der Archäologen in Griechenland Tagesthema

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Wer wurde hier begraben? Wichtiger Fund der Archäologen in Griechenland
Premierminister Antonis Samaras (s. Foto) besuchte am Dienstag Amphipoli, Präfektur Serres, wo Archäologen ein antikes, makedonisches Grab gefunden haben. Es handelt sich um eines der größten seiner Art, die je gefunden wurden und umgeben sind von einer ungewöhnlich langen Schutzmauer von rund 500 Metern. Archäologen datieren das Grab auf das letzte Viertel des vierten Jahrhunderts v. Chr.
hr. und vermuten, dass es sich um das Grab eines der Generäle Alexanders des Großen handeln könnte. Der General Kassandros und der Admiral Nearchos sind mögliche Kandidaten, wie auch Alexanders ermordete Ehefrau Roxanne. Die Archäologen sind noch nicht bis zur Grabkammer vorgedrungen. Sie sind aber zuversichtlich, dass sie intakt ist und nicht von Grabräubern geplündert wurde. „Ich bin mir sicher, dass wir vor einem außerordentlich wichtigen Fund stehen", sagte Samaras vor Ort und fügte hinzu: „Noch einige Tage Geduld!" Archäologische Funde in Makedonien haben für die griechische Regierung auch politische Bedeutung: Sie werden als Trumpf angesehen im Streit Athens mit der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) über das historische und kulturelle Erbe des antiken makedonischen Reiches. „Die Erde Makedoniens bewegt und überrascht uns weiter, einzigartige Schätze enthüllend, aus denen sich das Mosaik unserer griechischen Geschichte zusammensetzt", sagte Samaras.

(Griechenland Zeitung / dc, Foto: Eurokinissi)

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