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Juni 2026 - GRIECHENLAND.NET

Was geschieht mit den streunenden Hunden in der Olympiastadt?

  • Freigegeben in Politik
Griechenland/Athen Als eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit betrachtet die Mehrheit der Athener (59 %) die streunenden Hunde in der griechischen Hauptstadt. Die Frage gewinnt vor allem angesichts der bevorstehenden Olympiade zunehmend an Bedeutung. Wie aus einer gestern veröffentlichten Umfrage der Internationalen Tierschutzorganisation WSPA hervorgeht, sind 81 % der Hauptstädter dafür, die Streuner aus der Stadt zu verbannen; nur 15 % sind gegenteiliger Ansicht. 34 % der Befragten fühlen sich durch die herrenlosen Vierbeiner "deutlich belästigt", 16 % "etwas belästigt"; 35 % fühlen sich nicht gestört. Auf die Frage, wohin mit den Hunden, vertraten 58 % die Meinung, dass sie bis auf unabsehbare in Tierheime interniert werden müssten, 18 % plädieren für eine Sterilisation und den anschließenden Verbleib in der natürlichen Umgebung, 7 % sind für Sterilisation und anschließende Adoption durch Tierfreunde.
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Gerstensaft ist in Griechenland unentwegt auf dem Vormarsch

  • Freigegeben in Chronik
Unentwegt auf dem Vormarsch bei den alkoholischen Getränken ist in Griechenland das Bier. Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie hervorgeht, kann der Gerstensaft jährliche Zuwachsraten von rund drei Prozent vorweisen. Während 1996 im Lande "nur" 384 Millionen Liter verkonsumiert wurden, waren es im Jahre 2001 bereits 424 Millionen Liter. Allerdings liegt der Pro-Kopf-Verbrauch (39 Liter) noch immer deutlich unter dem europäischen Durchschnitt (80,4 Liter). Genossen wird Bier in Griechenland vor allem in den Sommermonaten; von April bis September werden über 75 Prozent der Jahresproduktion vertrunken.
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Erste Probefahrten für die neue Straßenbahn

An der Küstenstraße Attikas wird von Piräus bis zur Athener Vorstadt Glyfáda im Süden gegraben. Ein Grund dafür ist die Verlegung der Gleise für die Straßenbahn. Die Hauptstadt besaß bis in die 50er Jahre eine Tram, die jedoch im Zuge der damaligen "Modernisierung" entfernt wurde. In dieser Woche konnten nun die ersten Testfahrten für die neue Tram absolviert werden. Neun Straßenbahnzüge sind bereits eingetroffen, insgesamt sollen es im Frühjahr dann 35 sein.
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Aufholjagd bei der Teuerung

Griechenland liegt hinsichtlich des Preisniveaus im Mittelfeld der EU, hat jedoch zu Lasten der Konsumenten einiges aufgeholt. Unter 16 europäischen Ländern belegt Hellas Platz acht und ist damit teurer als etwa Deutschland, Österreich, Frankreich oder Belgien. Das geht aus der Studie "Euro Price Barometer" von ACNielsen hervor, die jeweils Preisniveau und Kaufkraft berücksichtigte. In Hellas steigen die Preise überdies schneller als in fast allen anderen Ländern Europas. Als Grundlage der Untersuchung dienten 100 Produkte, deren Preisentwicklung im Zeitraum Mai 2002 bis Juni 2003 unter die Lupe genommen wurde.
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Probleme einer Ausstellung: Attacken gegen moderne Kunst

  • Freigegeben in Kultur
Kulturkampf in Griechenland? So sehen es zumindest einige Presseberichte. "Mittelalter - damals verbrannte man, heute lässt man verschwinden", heisst es etwa in der Tageszeitung "Eleftherotypía". Anlass für die Debatte ist die Ausstellung moderner Kunst "Outlook", die einen "Ausblick" auf die Kunst des 21. Jahrhunderts liefern soll und die im Rahmen der Kulturolympiade stattfindet.
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Schwarzer Tag für griechischen Meister

  • Freigegeben in Sport
"Tragödie in den Alpen". Mit diesem Titel charakterisierte die Tageszeitung "Ta Néa" die höchste Niederlage des griechischen Meisters Olympiakós im Rahmen europäischer Fußballwettbewerbe. In der Champions League gingen die Mannen von Oleg Protasov gegen Juventus Turin sang- und klanglos mit 7:0 unter. "Leider zerstörten wir das gute Image, das wir bisher im Wettbewerb hatten", resümierte Protasov nach dem Spiel. Eine Erklärung für die Schlappe konnte er aber nicht liefern.
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Wiederbelebungsversuche des antiken Götterhimmels

  • Freigegeben in Chronik
Griechenland/ Athen: Um das Recht, Zeus mitsamt dem ganzen antiken Götterhimmel verehren zu dürfen, kämpfen die Anhänger einer kleinen Gruppe von Griechinnen und Griechen. Seit Jahren veranstalten sie bereits im Freien oder in antiken Tempeln Zeremonien zu Ehren des antiken Pantheons mit seinen zwölf Göttern und haben nun den Antrag gestellt, ein "Götterhaus" zu errichten. Seit mehr als zwei Jahren bleibt die Antwort aus. Eine "Kommission zur Anerkennung des 12-Götter-Himmels" wurde schon beim Ombudsmann und der griechischen Kommission für Menschenrechte vorstellig. Die Nostalgiker der Antike drohen sogar, bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu gehen.
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Zwist um zukünftigen Stadtpark am alten Flughafengelände

  • Freigegeben in Politik
Athen/Griechenland Die Opposition spricht von einem "großen ökologischen Verbrechen", die Regierung hingegen betont, dass sie nicht wortbrüchig geworden sei. Zankapfel ist das Gelände des ehemaligen Flughafens Hellinikón im Süden Athens, der nach dem Umzug des Airports nach Spata zum größten Park Europas werden soll, wie Premierminister Kóstas Simítis vor drei Jahren zusicherte. Die endgültigen Entscheidungen sollen spätestens Ende März fallen. Eine frühere Studie sah ursprünglich für die insgesamt 550 ha des Areals die Bebauung von 150 bis 250 ha vor. Jüngst spricht man aber von der Bebauung von nur 100 ha, mit deren Hilfe man die Gestaltung der freien Flächen finanzieren will.
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Urteile im Terroristenprozess verkündet

  • Freigegeben in Politik
Ein Gericht in Athen verkündete heute um 9 Uhr morgens nach neunmonatiger Prozessdauer die Urteile gegen die mutmaßlichen Mitglieder der Terrororganisation "17. November" (17 N). Schuldig gesprochen wurde - neben weiteren fünfzehn Personen - als Urheber aller Attentate Aléxandros Giotópoulos, der als Führer des 17 N gilt. Vier Angeklagte gelten für das Gericht als unschuldig; dazu gehören Giánnis Serífis, Anéstis Papanastasíou, Theológos Psaradéllis sowie Angelikí Sotiropoúlou, die mit einem der Terroristen liiert war (Sávvas Xirós) und die Nr. 2, Dimítris Koufontínas, im Gefängnis heiratete.
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Athens Erzbischof übt sich in "unchristlicher" Wortwahl

  • Freigegeben in Politik
Der orthodoxe Erzbischof Athens und ganz Griechenlands, Christódoulos, sprach sich auf "unchristliche" Art gegen einen EU-Beitritt der Türkei aus und provozierte damit die fast einhellige Verurteilung seiner Äußerungen durch die politischen Parteien. Während der Predigt in einer Kirche des Athener Stadtteils Patíssia nutzte Christódoulos das Beispiel des orthodoxen Heiligen Serafím, der von den Türken zu Tode gequält worden war, um festzustellen: Serafím sei angeklagt worden, dass er in den Aufstand involviert gewesen sei und "deswegen haben sie in bei lebendigem Leibe gebraten wie Athanássios Diákos; jene, die heute in die Europäische Union wollen. Deswegen leisten wir Widerstand. Die Barbaren können nicht Teil der Familie der Christen sein. Wir können nicht gemeinsam leben.
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