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Zwist um zukünftigen Stadtpark am alten Flughafengelände

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Athen/Griechenland Die Opposition spricht von einem "großen ökologischen Verbrechen", die Regierung hingegen betont, dass sie nicht wortbrüchig geworden sei. Zankapfel ist das Gelände des ehemaligen Flughafens Hellinikón im Süden Athens, der nach dem Umzug des Airports nach Spata zum größten Park Europas werden soll, wie Premierminister Kóstas Simítis vor drei Jahren zusicherte. Die endgültigen Entscheidungen sollen spätestens Ende März fallen. Eine frühere Studie sah ursprünglich für die insgesamt 550 ha des Areals die Bebauung von 150 bis 250 ha vor. Jüngst spricht man aber von der Bebauung von nur 100 ha, mit deren Hilfe man die Gestaltung der freien Flächen finanzieren will.
Wie die zuständige Bauministerin Vásso Papandréou sagte, erwarte man sich davon etwa 1 Mrd. Euro. Der "Rest" von 450 ha soll begrünt werden und Einrichtungen für kulturelle und sportliche Aktivitäten beherbergen. Vorgesehen ist auch, dass die Küstenstraße Poseidónos abgesenkt wird, sodass man vom Gelände des zu errichtenden Stadtparks Zugang zur Küste hat. Verkehrstechnisch wird der Stadtpark an die U-Bahn und die Straßenbahn angeschlossen werden.
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