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Juli 2026 - GRIECHENLAND.NET

Politischer Schlagabtausch zwischen Linken und Konservativen

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Ministerpräsident Alexis Tsipras hat am Mittwoch vor der Parlamentsfraktion seiner Partei (Bündnis der Radikalen Linken: SYRIZA) eine aufmunternde Rede gehalten. Offenbar wollte er damit den Zusammenhalt des harten Kerns seiner Partei stärken. Er rief seine Genossen dazu auf, sich wieder stärker der Gesellschaft anzunähern und den Problemen der Bürger genau zuzuhören. Er stellte fest: „Das Bild Griechenlands verändert sich.“ Zeitgleich würde sich derzeit in Europa ein „politisches Momentum“ zu Gunsten Griechenlands aufbauen; das heißt, ein „günstiges Klima, ein Fenster für eine Chance“. Auf dieser Basis könne man „entschlossene Schritte tun“, um dadurch den Weg aus der Krise zu finden. Er bezeichnete es als „realistisch“, dass die Verhandlungen mit den Geldgebern bis zum 5. Dezember abgeschlossen werden können.

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Raus aus der Kälte rein in ein Märchen

Es war einmal… Zwei Spielkartensoldaten der Herzkönigin aus Alice im Wunderland bewachen die Tür, ein Drache mit Weihnachtsmütze sitzt auf dem Dach, hohe Decken mit großen Kronleuchtern, das Bett von Dornröschen das mitten im Raum von der Decke hängt und Puppen, die an Tischen sitzen und zu flüstern scheinen: „Ja, hier bist du richtig, machs dir bequem!“. 
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Tsipras telefoniert mit Trump und erntet anerkennende Worte TT

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Ministerpräsident Alexis Tsipras und der designierte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika Donald Trump kommen sich trotz eines eher zögerlichen Starts allmählich näher. Am Mittwoch haben sie ein erstes Telefongespräch geführt. In diesem hat Tsipras Trump zu dessen Wahlsieg Anfang November auch persönlich gratuliert; kurz nach der Wahl war dies zunächst nur in schriftlicher Form geschehen. Der Regierungschef aus Athen wiederholte, dass die USA und Griechenland guten Beziehungen pflegen. Zeitgleich erinnerte Tsipras auch daran, dass Trump in seinem politischen Staab viele griechischstämmige US-Amerikaner aufgenommen habe. Der künftige Präsident wies seinerseits darauf hin, dass ein großer Teil der griechischen Gemeinde in seinem Land für ihn gestimmt habe.

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Ausgehtipp: „We are of a good Generation“

Hat nicht jede Generation dieselben Themen und Fragen? Wer bin ich?  Was bringt das Leben für mich? Bin ich Teil einer guten Generation? Ja, laut der Produktion „We are of a good Generation“ sind wir das. Auf der Theaterbühne werden alle diese Fragezeichen, die unsere Jugend mit sich trägt auf eine besondere Art und Weise thematisiert. „We are of a good Generation“ ist eine zeitgenössische und zeitlose Show aus Gedichten, Bildern und Musik. Eine Co-Produktion der Athens Concert Hall anlässlich des 180. Jahrestages der „Gesellschaft zur Förderung von Bildung“ (Φιλεκπαιδευτική Εταιρεία).
 
Inszenierung: Fokas Evangelinos
Text und Koordination: Stratis Paschalis 
Tickets: 10 - 65 Euro 
Datum: 10., 11., 12. Dezember um 20 Uhr
Ort:  Alexandra Trianti Hall. Megaron Moussikis Athen
(Griechenland Zeitung, lb Foto megaron.gr ) 
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Trotz vorläufigem Gesprächsabbruch: Lösung in der Zypernfrage scheint greifbar TT

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Am Mittwochabend hat sich Zypernpräsident Nikos Anastasiadis an das Volk seines Landes gewandt. In einer Fernsehansprache bezog er sich auf die in dieser Woche in der Schweiz gescheiterten Verhandlungen über eine Lösung der Zypernfrage. Er erklärte, dass die Gespräche mit dem politischen Führer der Volksgruppe im türkischsprachigen Nordteil Zyperns Mustafa Akinci kurz vor einer erfolgreichen Beendigung gestanden hätten. Ins Stocken geraten sei die Debatte schließlich, als die Rückkehr griechisch-zyprischer Flüchtlinge in ihre einstigen Heimatorte in den seit 1974 von türkischen Truppen besetzten Nordteil auf die Tagesordnung rückte. Während Experten der Vereinten Nationen errechnet hätten, dass eine Zahl zwischen 78.247 und 94.484 Rückkehrern angemessen bzw. gerecht sei, habe Akinci darauf bestanden, dass deren Zahl nicht mehr als 65.000 betragen dürfe.

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Neubeginn auf Griechisch

Die wirtschaftliche Krise hat in Griechenland auch in eine soziale Krise geführt. Viele Menschen sehen aufgrund sinkender Löhne und Renten sowie wachsender Arbeitslosigkeit und Armut kaum noch eine Zukunftsperspektive. Aber immer mehr Griechen versuchen, ihrer scheinbaren Aussichtslosigkeit mit Eigeninitiative zu begegnen.

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Gütiger Helios

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Am heutigen Donnerstag ist uns der Sonnengott Helios zugetan. Bei Temperaturen von 9°-21° C könnte man glatt vergessen, dass schon in einem Monat Weihnachten ist. Doch nicht so übermütig: sobald die Sonne von Wolken bedeckt ist, wird es ein wenig frisch. Der stärke Wind der letzten Tage ist fast verschwunden, zum Glück, da trinkt sich der „Ellinikos Kafes“ gleich viel angenehmer draußen in der hellenischen Sonne. 
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Komplikationen bei den Verhandlungen zur Zypernfrage TT

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Die neue Verhandlungsrunde zwischen der griechisch-zyprischen und der türkischen-zyprischen Seite zur Lösung der Zypernfrage musste erfolglos abgebrochen werden. Ein weiterer Anlauf ist geplant. Der Türkische Präsident Erdogan hat unterdessen erneut den Vertrag von Lausanne in Frage gestellt.  

Die Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei werden diese Tage hart auf die Probe gestellt: Die zweite Verhandlungsrunde zwischen Zypernpräsident Nikos Anastasiadis und dem politischen Führer der Volksgruppe im türkischsprachigen Nordteil Zyperns Mustafa Akinci im schweizerischen Mont Pèlerin sind am Dienstag ergebnislos zu Ende gegangen. Gegenstand der Gespräche ist eine politische Lösung für den seit 1974 geteilten Inselstaat Zypern.

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Die Stadt Karditsa will mit Riesenpudding ins Guinness-Buch

In der Mittelgriechischen Stadt Karditsa bereitet sich die Gemeinde auf einen Guinness-Rekord vor. Der Verein der Konditoren will am 8. Dezember den größten Pudding backen, den die Welt je gesehen hat. Er soll 100 Meter lang werden und zwei Tonnen wiegen. Es handelt sich um ein regionales Rezept: auch „Kofti Karditsiotiki“ genannt. Am Vorhaben werden sich 120 Konditoren beteiligen. Benötigt werden 6.000 Eier, 500 Kilo Mehl, 500 Kilo Zucker, 300 Liter Milch, 50 Kilo Walnüsse und eine ganze Menge Gewürze. Das Endprodukt soll in 5.000 Portionen an Bürger und Besucher verteilt werden.  

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Ausgehtipp: „Briefe aus Deutschland“ 10 Jahre Museum des politischen Exils

“Das Leben ist der Weg vom nichts ins nichts” (Zitat von Mikis Theodorakis)
 
Protest im Exil das ist das Thema vieler Künstler die mit dem System in dem sie Leben nicht zufrieden sind, ein Thema aktuell wie eh und je. Seine Heimat zu verlassen aber trotzdem noch ein Teil des Protestes zu sein, wie Mikis Theodorakis. Sein Exil war Frankreich trotzdem war er für Millionen von Menschen in diesen Schicksalsjahren der Militärdiktatur das Symbol des ungebrochenen Widerstands. 
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