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Juli 2026 - GRIECHENLAND.NET

Zypernfrage auf der Tagesordnung: UN-Beauftragter Eide in Athen TT

  • Freigegeben in Politik

Am Dienstag hat sich der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras mit dem Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs für die Lösung der Zypernfrage Espen Barth Eide in Athen getroffen. Letzterer zeigte sich über die Fortschritte bei den Verhandlungen optimistisch. Er fügte jedoch hinzu, dass es noch „viel Arbeit“ zu tun gebe. Der Norweger setzte sich für die Suche nach alternativen Ideen ein – mittels „Brainstorming“, wie er sich ausdrückte. Weiterhin erklärte er: „Griechenland wird eine Rolle spielen, was die Schaffung der Bedingungen angeht, um dieser 42jährigen Spaltung ein Ende zu setzen.“

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Diskussionsrunde in Athen: Wie die Medien in Krisenzeiten scheitern

  • Freigegeben in Politik

Sehr viel Selbstkritik war unter den Medienschaffenden zu hören, die heute in Athen zu einer Diskussionsrunde zusammenkamen. Es ging dabei um die die kontroverse Rolle der Presse in den europäischen Krisen.

Junge Journalisten, ältere Rechercheure, internationale Wissenschaftler: Rund 150 Zuhörer drängten sich am Dienstag in dem kleinen Saal des „Impact Hub“ im Athener Stadtteil Monastiraki. Sie kamen, um mit fünf Journalisten aus mehreren europäischen Ländern über die Zukunft der Medien zu diskutieren. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus Deutschland war Digital-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron angereist: „Gerade fühle ich mich wie Sisyphos. Wir Journalisten machen unsere Arbeit, verlieren dabei aber unser Publikum“, sagte er mit Blick auf das schwindende Vertrauen in Journalisten. „Es reicht nicht mehr aus, nur über die Fakten zu berichten.“

Journalisten und die Krise
Besonders die Krise in Griechenland war bei der Diskussion präsent. Brigitte Alfter, Leiterin der Organisation „Journalismfund“, zog eine ernüchternde Bilanz über die Berichterstattung der letzten sechs Jahre: „Wir sind in die Nationalismus-Falle getreten.“ So hätte sich die ökonomische Krise des Euro durch die aggressive Berichterstattung in einen nationalen Konflikt zwischen Deutschland und Griechenland entwickelt. „Wir Journalisten müssen stattdessen viel mehr Hintergründe und Machtstrukturen erklären“, sagte Alfter. „Sonst respektieren wir unser Publikum nicht.“
Auch Pavlos Tsimas, Journalist beim griechischen Fernsehsender Skai, mahnte die Verantwortung der Medien an: „Wir sind dafür da, über Krisen zu berichten, nicht sie zu provozieren“, sagte er und erinnerte an den territorialen Streit um die griechische Insel Imia im Januar 1996. Damals hatten griechische und türkische Medien durch ihre Berichterstattung den Konflikt massiv angeheizt. Um ein Haar wäre es zu einer militärischen Auseinandersetzung zwischen beiden Ländern gekommen. Deswegen müssten sich die Medien auch heute ihrer Rolle bewusst sein, so Tsimas.

Prekäre Arbeitsverhältnisse
Die aktuelle Krise im Land war hingegen im Raum sehr präsent. Freiberufliche Journalisten aus Griechenland saßen im Publikum und berichteten von ihren prekären Arbeitsverhältnissen. Viele stellten sich die Frage, ob sie nicht besser den Beruf wechseln, da sie im Medienbereich kein Geld mehr verdienen könnten.
Trotz dieser resignierenden Töne diskutierten die Medienmacher angeregt und hatten viele kritische Fragen. Davon war besonders Serge Schmemann, Mitglied der Redaktionsleitung der New York Times, sehr überrascht. Am Ende musste er jedoch ernüchtert feststellen: „Das sind alles faszinierende Fragen. Aber ich habe auf keine davon eine Antwort.“

Markus Kowalski

Unser Foto (© M. Kowalski) zeigt Brigitte Alfter bei der Diskussionsrunde. Sie ist Gründerin und Leiterin der Organisation Journalismfund, welche investigative Recherchen unterstützt.

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Schulbesuch von Flüchtlingskindern: „Kein Objekt parteipolitischer Kontroversen“ TT

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Anlässlich des Schulanfangs am Montag haben auch zahlreiche Flüchtlingskinder erstmals eine Schule in Griechenland besucht. Es handelt sich um dreizehn interkulturellen Grundschulen sowie acht Gymnasien und neun Lyzeen. Diese befinden sich u. a. in Attika, auf Kreta, in den Rhodopen, in Thessaloniki, Ioannina, und Kozani.
Bis Ende September sollen auch Kindergärten in den Aufnahmezentren eingerichtet werden, wo Flüchtlinge untergebracht sind. Zudem sollen Sonderklassen für Grundschulen und Gymnasien in den Gebäuden öffentlicher Schulen entstehen. Mehr als 800 Lehrer werden für die Wissensvermittlung eingestellt.  

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Fast 150 Menschen an einem Tag in der Ägäis gerettet

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Am Dienstagvormittag konnten nördlich der Ägäis-Insel Samos 49 Flüchtlinge von einem hölzernen Segelschiff gerettet werden. Es hatte in der Nacht einen Notruf abgesetzt. Geborgen wurden die Passagiere schließlich von einem Rettungsschiff der Frotex (Europäischen Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen der Mitgliedstaaten der EU).

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Neues Schuljahr: Lehrer streiken am Mittwoch TT

  • Freigegeben in Chronik

Am Montag wurde in Griechenland das neue Schuljahr eingeweiht. Es war auch der erste Arbeitstag für rund 135.000 Lehrer; 7.340 mit befristeten Verträgen wurden neu angestellt, 2.000 weitere sollen in diesen Tagen folgen. Gewerkschafter kritisieren, dass bisher noch 13.500 Lehrstellen unbesetzt seien. Aus Protest legen sie am Mittwoch für 24 Stunden ihre Arbeit nieder.

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Die Hellas Filmbox Roadshow in München

  • Freigegeben in Kultur

Vom 16. bis zum 18. September macht die Hellas Filmbox Roadshow einen Stopp in der bayrischen Hauptstadt München. Im Vortragssaal des Gasteigs werden an den drei Tagen, jeweils ab 19:00 Uhr, zwei griechische Filme gezeigt und nach den Filmvorführungen wird zu anregenden Gesprächen und einem gemütlichen Miteinander eingeladen.

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Es bleibt sonnig und warm

  • Freigegeben in Wetter

Es wird der schönste Dienstag der Woche werden: den ganzen Tag über bleibt es sonnig und die Temperaturen klettern vielerorts auf bis zu 27°C. Ein paar Wolken werden in manchen Teilen des Landes über den Himmel streifen. Die bringen aber keinen Regen, sondern einfach nur ein bisschen Schatten. 


Attika: In Athen wird es heute wieder warm: Die Sonne scheint klar am Himmel, sodass es gegen Nachmittag 27°C warm wird. Von Norden her weht diesmal der Wind, der wird auch etwas auffrischend, sodass auch ein bisschen Abkühlung durch die Straßen weht. Am Abend bleibt der Himmel klar, bei rund 20°C.

Peloponnes: Sommerlich und angenehm warm wird es auch auf der Peloponnes. Das Thermometer zeigt am Nachmittag zwischen 27 und 30°C, ein paar kleine Wolken werden dazu auch am Himmel zu sehen sein. Ein leichter bis auffrischender Wind weht vom Westen her auf die Insel.

Nordgriechenland: Hier kann es tagsüber etwas trüb werden. Ein bedeckter Himmel und ein paar Regentropfen werden wohl über dem Pindus Nationalpark kommen. Gegen Abend bleiben die Wolken dann über dem Himmel hängen, bei Temperaturen zwischen 15 und 22°C.

Ionische Inseln und Zentralgriechenland: Ein Mix aus Sonne und Wolken erwartet alle Bewohner und Touristen auf den Ionischen Inseln. Trotzdem wird es warm, bis zu 28°C tagsüber mit einem leichten Wind vom Ionischen Meer her.

Ägäis: Alle Urlauber auf den Inseln der Ägäis dürfen heute unbesorgt sein: Es bleibt sommerlich. Die Sonne scheint den ganzen Tag, keine Wolken werden am Himmel erwartet. Dazu wird es wieder herrlich warm, bis zu 29°C können auch den Spätsommer nicht trüben.

Die Wassertemperaturen bleiben unverändert warm. Auf den Ionischen Inseln und Kreta werden es wieder 26°C. Auf den Inseln der Ägäis kann man heute bei 22 bis 24°C noch baden gehen.

(Griechenland Zeitung / mk, Foto: © Griechenland Zeitung / Elisa Hübel, Chalkidiki)

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Mythos Hadrian

Kaiser Hadrian ist vor allem bekannt aufgrund seines Walls. Errichtet als Grenzbefestigungssystem nahe der heutigen Grenze zwischen Schottland und England diente der Hadrianswall als Schutz vor Einwanderungen barbarischer Stämme und bleibt eines der größten Wunder des antiken Roms.

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