Am heutigen Mittwoch ist der Ausstellungsraum der „Stoa des Attalos“ in der antiken Agora in Athen nach 30 Jahren offiziell wiedereröffnet worden. Die Ausstellung mit dem Titel „Das Aufleben der Antiken Agora, dem Geburtsort der Demokratie“ zeigt Werke antiker attischer Plastik in ihrer Entwicklung vom 4. vorchristlichen Jahrhundert bis in die Spätantike. Ergänzt wird die Ausstellung von Modellen der Agora, der Akropolis und des Pnyx, um die Topografie des antiken Athen zu verbildlichen. Realisiert wurde die Ausstellung von der Amerikanischen Hochschule für Klassische Studien und dem Rat für Prähistorische und Klassische Altertümer im Rahmen der Maßnahmen zur Erhaltung des europäischen Kulturerbes, das vom Finanzmechanismus des Europäischen Wirtschaftsraumes und dem griechischen Finanzministerium finanziert wurde.
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Griechenland / Athen. In einer Rede im Archäologischen Nationalmuseum in Athen erinnert Kulturminister Antonis Samaras am gestrigen Dienstag daran, dass bisher Hunderte antiker Artekfakte aus Belgien, Deutschland oder Großbritannien ihren Weg nach Griechenland gefunden hätten. Eine Rückführung, so Samaras, reflektiere eine veränderte Einstellung. Wörtlich stellte er fest: „Die Gesellschaft realisiert immer stärker, dass kulturelle Güter nicht nur Werke für einen bestimmten Moment in der Geschichte sind, sondern auch nützliche Verbindungen für die nationale Identität und Tradition der Menschen.
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Griechenland / Athen. Insgesamt 49 antike Münzen sind in der Zeit von 2004 bis 2007 von Großbritannien sowie von Schweden an Griechenland zurückgegeben worden. Grundlage für dieses Vorgehen ist die Übereinkunft der Mitgliedsstaaten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), nach der unrechtmäßig entwendete kulturelle Güter zurückgeführt werden sollen. Vor allem auf Drängen Griechenlands regte die Europäische Kommission Änderungen am bestehenden Rechtsrahmen an, die seine Umsetzung noch effektiver machen soll. Außerdem erreichte Athen, dass die Liste der betroffenen Kulturgüter erweitert wurde.
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Ein bedeutender Fund gelang den Archäologen des Amtes für Unterwasserarchäologie unmittelbar vor der Insel Zakynthos. Vor dem Strand von Alykanas an der Nordostküste der Insel fanden sie auf einem ausgedehnten Areal die Überreste eines großen öffentlichen Gebäudes oder Gebäudekomplexes aus der Antike. Die Funde liegen in nur zwei bis sechs Metern Tiefe und erstrecken sich über drei Hektar. Dort wurden bislang Bodenplatten, mindestens 30 Säulenbasen und eine Vielzahl anderen Baumaterials gesichtet. Die Säulenbasen weisen kreisförmige Vertiefungen von 34 Zentimetern Durchmesser auf, weswegen die Archäologen davon ausgehen, dass die eigentlichen Säulen aus Holz waren.
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Griechenland / Nafplion. Wegen mutmaßlichen Antikenschmuggels wurden am Montagabend  in der Gegend Agias Eleousas bei Nafplion zwei aus Bulgarien stammende Männer verhaftet. In ihrem Besitz wurden Gegenstände aus der römischen und der byzantinischen Zeit gefunden. Heute werden die beiden Verdächtigen ihre Aussage vor Gericht zu Protokoll geben.
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