Die erste Hälfte der Waldbrandsaison in Griechenland – Mai bis Juli – ist in diesem Jahr eher verhalten verlaufen; zumindest im Vergleich zu den Vorjahren.

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Der Sommer eilt seinem Höhepunkt entgegen; besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Verhinderung oder Bekämpfung von Wald- und Buschbränden. Seit Dienstag ist die Feuerwehr mit mehreren Busch- und Waldbränden vor allem in Attika, auf Euböa und in Mittelgriechenland konfrontiert gewesen.

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Die griechische Feuerwehr ist seit Donnerstagnacht (4.7.) bei drei Waldbränden auf der Insel Euböa im Einsatz. Mindestens fünf Ortschaften mussten in dieser Nacht aus vorbeugenden Gründen evakuiert werden, mehrere Menschen mussten mit Atemproblemen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

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In Griechenland herrscht am Mittwoch (26.6.) erhöhte Brandgefahr.

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Der Badeort Mati in Ostattika glich am Montagabend einem Inferno. Augenzeugen berichten, dass die Flammen mit einer sehr hohen Geschwindigkeit – die Rede war von bis zu 70 Stundenkilometern – vom naheliegenden Gebirge in Richtung Meer vorgedrungen seien. Zeit für nüchterne Überlegungen habe es dabei kaum gegeben. Auch die Feuerwehr konnte Evakuierungspläne nicht in die Tat umsetzen. Viele Menschen sind in ihren Pkw, die im Verkehrsstau stecken geblieben und regelrecht von den Flammen gejagt worden sind, ums Leben gekommen. Auf den engen Gassen Richtung Meer ereigneten sich in der Hektik auch Verkehrsumfälle: Ein Fahrer etwa prallte auf eine Betonmauer und wurde über das Lenkrad durch die Frontscheibe geschleudert. Er war tot, bevor ihn die Flammen ereilten.

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