Internationaler Tag der Griechischen Sprache 2020

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Das Photo (© ert.gr) zeigt den Nationaldichter Griechenlands Dionysios Solomou (1798-1857) Das Photo (© ert.gr) zeigt den Nationaldichter Griechenlands Dionysios Solomou (1798-1857)

Der kommende Sonntag (9.2.) ist der Internationale Tag der Griechischen Sprache, der 2017 ins Leben gerufen wurde. Dieser Tag soll gleichzeitig an den Nationaldichter Griechenlands Dionysios Solomos (*1798) erinnern, der am 9.2.1857 gestorben ist.

Die ersten beiden Strophen seiner „Hymne an die Freiheit“ dienen als Text für die heutige Nationalhymne Griechenlands. Im Ministerialerlass von 2017 heißt es u. a.; „Mit der Einrichtung des Internationalen Tages soll die fundamentale Rolle hervorgehoben werde, die die griechische Sprache über die Jahrhunderte gespielt hat und somit substantiell zur Konsolidierung der europäischen als auch der internationalen Zivilisation beigetragen hat.“ Neogräzistik kann man derzeit in Deutschland (Berlin, München und Hamburg) und Österreich (Wien) studieren. An vielen weiteren Universitäten weltweit ist die byzantinische und neugriechische Philologie ebenfalls präsent. Übrigens hat das Altgriechische auch im 21. Jahrhundert noch seinen Platz und wird an vielen Schulen und Hochschulen weltweit gelehrt: Neben Griechenland auch in Deutschland, Österreich, in Italien, Belgien, Frankreich, Spanien, Russland, China sowie in vielen Balkanländern.

Aus Anlass des Tages der Griechischen Sprache fanden und finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Hier eine Auswahl aus Deutschland:

Freitag, 7.2., München: Prof. Dr. Lilia Diamantopoulou, „Die Sprache als Spiel: das Beispiel der visuellen Poesie“.  18 Uhr, Salvatorkirche.

Mittwoch, 12.2., Frankfurt/Main: Prof. Dr. Hans Eideneier, „Welche Sprache sprachen eigentlich diese Byzantiner?“. Dabei geht es u. a. um die Kontinuität der griechischen Sprache vom antiken Alt-  bis zum heutigen Neugriechischen. 19.30 Uhr, „Elliniko Spiti“, Adalbertstr. 23.

Bereits im Vorfeld (4.2.) wurden an der Universität Hamburg unter dem Titel „Manifestationen der Griechischen Sprache aus 3000 Jahren“ Vorträge, u. a. von Prof. Dr. Ulrich Moennig gehalten.

(GZ / ri)

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