Die Athener Stadtschluchten enthalten auffallend viele Zeugnisse außerordentlicher Architektur, die häufig übersehen werden. Griechische Baukünstler der Moderne wiederzuentdecken und ihren Spuren in der griechischen Hauptstadt zu folgen, dazu lädt der umfangreiche „Architekturführer Athen“ ein.
Es ist zwar richtig, dass eine Betrachtung der Architektur Athens nicht ohne die Antike auskommt – sie inspirierte einige der Bauten der Neuzeit –, doch beleuchtet dieser Architekturführer besonders die modernen Schätze der griechischen Hauptstadt. Athens Architektur ist facettenreich: Da wären die anatolischen Charakteristika der Stadtteile Nea Smyrni und Nea Ionia, die von Flüchtlingen Anfang des 20. Jahrhunderts geprägt sind; da wären verfallene „Lost Places“ sowie moderne Entwürfe, die sich unauffällig unter die antiken Ruinen mischen. Oder da wären die zahllosen und heute sehr geschätzten Bauten des Sachsen Ernst Ziller. (Griechenland Zeitung / gc)
Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand in Nea Smyrni.
Was Athens Architektur so besonders macht und worauf man bei seinem nächsten Spaziergang durch die Stadt achten sollte, lesen Sie in einer ausführlichen Besprechung von Christiane Schlötzer. Sie behandelt dabei den „Architekturführer Athen“, erschienen bei DOM publishers (Berlin), mit 800 Abbildungen. Sie finden den Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1002), die am 24. Dezember erschien. Infos und Bestellungen hier.