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Das antike Wunderwerk „Diolkos“: Wenn Schiffe bei Korinth bergauf fahren

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Foto (© Tom Busch) Foto (© Tom Busch)

Jahrtausende verschüttet, wurde der antike Diolkos („Schiffskarrenweg“) am Kanal von Korinth ans Licht der Öffentlichkeit geholt. Lange vor dem Kanalbau im 19. Jahrhundert, vor über 2500 Jahren, wurden auf dem Schiffskarrenweg ganze Flotten über den Isthmus gezogen.

Um 600 v. Chr. initiierte Periander, der despotische Herrscher Korinths, diesen „antiken Schienenweg“ als Verbindung zwischen dem Korinthischen und dem Argosaronischen Golf, um eine Umseglung der Peloponnes zu umgehen. Ein Projekt, das dem Ruf Perianders, den man als Prototyp des Tyrannen betrachtete, alle Ehre machte. 140 Männer waren damals nötig, um ein Schiff über den Diolkos zu ziehen. Wie viele Tage das Versetzen eines Schiffes gebraucht hat, ist nicht überliefert. Erst begann der Römer dann mit dem Bau eines Kanals, der aber aus Kostengründen wieder abgebrochen wurde. Jahrhunderte später, unter König Georg I. und mit der Hilfe von reichlich Dynamit wurde das Projekt schließlich fertiggestellt. Die offizielle Eröffnung fand im August 1893 statt.

Was aus dem Diolkos von Periander geworden ist, welcher berühmte römische Kaiser mit dem Kanalbau begann und warum Korinth zu einem der wichtigsten Stadtstaaten der Antike gehörte, das lesen Sie in der neusten Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1003), die am 7. Januar erschien.

(Griechenland Zeitung / gc)

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