Bereits 2006 hatte die griechische Regierung einen Antrag auf die Rückführung eines wertvollen Weihreliefs aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. gestellt, das aus der Sammlung des berüchtigten britischen Antiquitätenhändlers Robin Symes (1939-2023) stammte. Nun gab das Kulturministerium seine Rückführung zusammen mit fünf weiteren Bronzefiguren bekannt.
Symes hatte über Jahre Museen und Private mit antiken Objekten meist zweifelhafter Herkunft versorgt. Das 52 Zentimeter hohe und 92 Zentimeter breite Relief stammt ursprünglich aus einem Tempel der Göttin Artemis Mounichia aus dem heutigen Mikrolimano in Piräus, wurde illegal außer Landes geschmuggelt und kam danach in den Besitz von Symes. In einer Pressemitteilung betonte Kulturministerin Lina Mendoni die Relevanz der von der Firma Robin Symes heimgeholten Objekte für Identität und Kultur des Landes und unterstrich, dass „dies ein weiteres wichtiges Ergebnis der systematischen Bemühungen des Ministeriums zum Schutz und zur Rückführung unseres kulturellen Erbes“ darstelle.
(Griechenland Zeitung / gc)