„Μια φορά κι έναν καιρό“ (Mia forá ki énan keró) – so beginnen die meisten griechischen Volksmärchen. Ganz anders sind sie als deutsche Erzählungen wie die der Gebrüder Grimm. Allerdings gibt es auch einige Gemeinsamkeiten.
Da wäre zum Beispiel der moralische Zeigefinger, der kaum zu übersehen ist. Die Griechenland Zeitung (GZ) stellt in dieser und in den folgenden Ausgaben in Kurzfassung sechs dieser Märchen vor, wie sie der österreichische Konsul in Griechenland Johann Georg von Hahn (1811-1869) in Epirus, auf Tinos, Syros oder Euböa gesammelt, übersetzt und 1864 in Leipzig publiziert hat. In der ersten Folge behandelt unser Autor Gerd Oberlin das Märchen „Die drei bösen Schwiegertöchter“ – und dieses Märchen von der Kykladeninsel Tinos lässt an Drastik wahrlich nichts zu wünschen übrig.
Was uns das vorgestellte Märchen über das griechische Leben der Vergangenheit verrät und welche Themen konkret behandelt werden, lesen Sie in der neusten Ausgabe der GZ (GZ 1007), die am 4. Februar erschien. Infos und Bestellungen hier.
Sie können die nächste Ausgabe kaum abwarten? Der Verlag der Griechenland Zeitung hat unter dem Titel „Griechische Märchen“ 51 griechische Volksmärchen (herausgegeben von Paul Kretschmer) mit zahlreichen Abbildungen veröffentlicht. Infos und Bestellungen in unserem Shop auf www.griechenland.net