Mit einem neuen Verkehrssystem will man während der Olympischen
Spiele ca. 300.000 Fahrzeuge aus dem Zentrum verbannen. Die
Maßnahmen werden am 1. August in Kraft gesetzt.
11.000 Polizisten sind seit Anfang Juli damit beschäftigt,
Olympia-Anlagen rund um die Uhr zu bewachen. Ab 20. Juli wird sich
die Zahl der als Wachposten aufgestellten Polizisten auf 20.000
erhöhen.
Eher schleppend verläuft der Verkauf von Eintrittskarten für die
Olympischen Spiele. Bisher sind lediglich 36 % (1,9 Mio.) der
verfügbaren Karten verkauft. 3,2 Mio. Eintrittskarten warten noch
auf Abnehmer.
Für scharfe Proteste in Griechenland sorgte ein Interview von
IOC-Präsident Jacques Rogge mit der belgischen Zeitung "Le Soir".
Angesichts der enormen Kosten für die Olympischen Spiele hatte der
IOC-Chef den Griechen "Großmannssucht" vorgeworfen. Während das IOC
für schlichte Anlagen plädiert habe, die aber "rechtzeitig fertig
geworden wären", hätte man "anmaßende" und "luxuriöse" Sportanlagen
errichtet. Allein das Dach für das Olympiastadion in Athen, so
Rogge, habe 230 Mio. Dollar gekostet (griechischen Angaben zufolge
kostet das gesamte Stadion 195 Mio.