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Griechenland Zeitung - Nachrichten / Kultur / Redaktion

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Medien sprechen von einem „griechischen Watergate“ TT

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Von einem griechischen „Watergate\" sprechen viele Medien des Landes seit gestern in Athen. Bis zum März 2005 wurden etwa 100 Handys von Spitzenpolitikern, Journalisten und Bürgern abgehört. Unter den abgehörten Personen befanden sich sowohl Premier Kostas Karamanlis als auch Außenminister Petros Molyviatis, der Minister für öffentliche Ordnung, Jorgos Voulgarakis, Verteidigungsminister Spilios Spiliotopoulos und andere Regierungsmitglieder. Selbst Athens Bürgermeisterin Dora Bakojanni befand sich unter den Abhör-Opfern. Die Spionageaktion lief über einen privaten Mobilfunkbetreiber in Athen.

Öffentliche Bauprojekte im Athener Wohngebiet Votanikos beschlossen

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Über Finanzierungsmöglichkeiten für öffentliche Projekt im Athener Stadtgebiet Votanikos sprachen heute Morgen Athens Bürgermeisterin Dora Bakojanni und Wirtschaftsminister Jorgos Voulgarakis. Die beiden Politiker stimmten überein, dass es das gemeinsame Ziel sei, die Lebensqualität der Athener in bisher unterbewerteten Wohngebieten zu verbessern. Die in Votankos geplanten Bauobjekte sollen aus dem 3. und 4. EU-Förderparket finanziert werden.

Gewerkschaftspräsident nach Überfall auf offener Straße auf dem Wege der Genesung TT

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Auf dem Wege der Genesung ist der Präsidenten des Gewerkschaftsbundes GSEE Christos Polyzogopoulos. Er war am Dienstagabend von einer Gruppe Jugendlicher auf offener Straße brutal zusammengeschlagen worden und musste schwer verletzt in ein Athener Krankenhaus eingeliefert werden. Wie die Ärzte feststellten, wurde der GSEE-Präsident mindestens 40 bis 50 Mal auf den Kopf geschlagen. Die Täter hatten anschließend das Handy von Polyzogopoulos erbeutet und darin gespeicherte Politiker und Journalisten mit Drohanrufen beunruhigt. Vertreter der GSEE und der Gewerkschaft der Angestellten im öffentlichen Dienst (ADEDY) deponieren wegen des Vorfalls heute im Parlament eine Protestnote.

Abhörung von Handys hoher Politiker beschäftigt die Justiz

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Die Justiz ermittelte seit Frühjahr 2005 gegen Unbekannt wegen einer Handy-Abhöraktion, die sich gegen etwa 100 Personen richtete, darunter viele führende Politiker des Landes. Wie die Zeitung „Ta Nea" berichtet, sollen sowohl die Handys von Außenminister Petros Molyviatis als auch führender Politiker der großen Oppositionspartei PASOK über einen längeren Zeitraum angezapft worden sein. Zu den Opfern gehört selbst Premier Kostas Karamanlis. Um Aspekte der „nationalen Sicherheit" darzulegen, geben heute Mittag die Minister für öffentliche Ordnung, Jorgos Voulgarakis und Justiz, Anastassios Papaligouras sowie Regierungssprecher Thodoros Roussopoulos eine Pressekonferenz.
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