Im kommenden Jahr jährt sich der Beginn der griechischen Revolution gegen die osmanischen Besatzer zum 200. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums finden diverse Veranstaltungen auch im Ausland statt, die von Vertretern der griechischen Diaspora organisiert werden. Ihre Repräsentanten, vereint in der Interparlamentarischen Weltunion des Hellenismus (PADEE), haben in diesen Tagen in einer Telefonkonferenz erneut Programmideen präsentiert.

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Montag, 29. Juni 2020 16:35

Totenmasken als Erinnerung

2021 jährt sich der Beginn der Griechischen Revolution zum 200. Mal. Doch schon in diesem Jahr präsentiert die DESTE Stiftung mit der Ausstellung „199“ einen eindringlichen Blick zurück in eine Zeit geprägt vom Kampf für Unabhängigkeit und Neuanfang.

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Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras hat am Dienstag als einziges Regierungsoberhaupt Europas an der Trauerfeier Fidel Castros am Platz der Revolution in Havanna auf Kuba teilgenommen.
In seiner Trauerrede sprach er die Anwesenden mit „hermanos y hermanas!“ an: „Brüder und Schwestern!“ Er bemerkte, dass Griechenland und Kuba trotz eines großen geographischen Abstandes, viel gemeinsam hätten. Das betreffe vor allem „die Kämpfe sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart“. Dabei verglich Tsipras die Griechische Revolution von 1821 gegen die osmanische Fremdherrschaft mit der Kubanischen Revolution von 1959 gegen den Diktator Fulgencio Batista. Tsipras erinnerte daran, dass die Parole des griechischen Wiederstandes „Eleftheria i Thanatos“, also „Freiheit oder Tod“, gewesen ist. Ähnlich lautete die Parole auf Kuba vor etwa sechs Jahrzehnten: „Patria o muerte“ zu Deutsch: „Vaterland oder Tod“.

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