Staatliche Museen und archäologische Stätte bleiben noch bis zum kommenden Dienstag, dem 19. März, landesweit geschlossen. Hintergrund sind aufeinanderfolgende 24-stündige Streiks der Angestellten des ehemaligen Kulturministeriums, das mit einem Ministerium für Bildung, Religion, Kultur und Sport zusammen gelegt wurde. Sie fordern u. a.
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Montag, 11. März 2013 12:01

Streik im griechischen Kulturministerium

Am heutigen Montag hat die Gewerkschaft der Angestellten im griechischen Kulturministerium einen 24-stündigen Streik ausgerufen. Alle Museen und archäologischen Stätten des Landes bleiben geschlossen; bereits am Morgen kam es zu einer Kundgebung vor dem Ministerium. Die Beamten streiken gegen die geplante Umstrukturierung der Kulturverwaltung, da sie damit verbundene Entlassungen befürchten. Bereits am Freitag waren die Museen und archäologischen Stätten in ganz Griechenland aus demselben Grund bestreikt worden.
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Bis zirka 14.00 Uhr haben heute die Angestellten des Kulturministeriums, die dort mit befristetem Vertrag beschäftigt sind, den Eingang des Archäologischen Museums für die Besucher gesperrt. Die Protestierenden zeigen sich entschlossen, täglich ein anderes Gebäude zu schließen, bis der Staat auf ihre Forderungen reagiert. Gefordert werden u.a.
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Griechenland/Athen. Geschlossen bleibt am heutigen Dienstag die Akropolis, weil die Beschäftigten des Kulturministeriums eine vierstündige Arbeitsniederlegung durchführen. Damit fordern die Angestellten die ihnen zustehende Entlohnung. Mit einer dreistündigen Arbeitsniederlegung – von zehn Uhr morgens bis ein Uhr am Mittag –, protestieren heute auch die Angestellten aller Rathäuser des Landes. Diese Aktion richtet sich gegen das von der Regierung beschlossene Sparpaket.
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Griechenland/Athen. Die Beschäftigten des Kulturministeriums mit zeitlich begrenzten Verträgen werden am morgigen Donnerstag als Zeichen ihres Protestes abermals die Athener Akropolis für den Publikumsverkehr sperren. Ab Mittwoch kommender Woche wollen sie 24-stündige Streiks durchführen. Durch diese Proteste wollen sie die Bezahlung für bereits geleistete Arbeit sowie die Wiedereinstellung ehemaliger Kollegen, die mit Zeitverträgen im Kulturministerium beschäftigt waren, einfordern.
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