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Premier Simítis auf Konfrontationskurs mit Parteigranden

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Nach dem Ende der griechischen EU-Präsidentschaft stürzte sich Premierminister Kóstas Simítis ohne Verschnaufpause in die innenpolitische Arena. Das bekamen bereits am Mittwoch die Genossen in der sozialistischen PASOK-Partei zu spüren. Die Stimmungslage in der Regierungspartei ist nicht die beste. In den Umfragen liegt sie etwa 8 Prozent hinter der oppositionellen Néa Demokratía; dazu kamen Rücktritte von PASOK-Funktionären, denen man nicht ganz koschere „Börsenspiele“ zum Vorwurf machte. Simítis setzte nun durch, dass Regierungs- und hohe Parteiämter (konkret im Exekutivbüro der PASOK) nicht vereinbar seien.
Das hatte u. a. bereits den Rücktritt von Parteisekretär Kóstas Laliótis zur Folge, der Nr. 2 in der PASOK. Heute, Donnerstag, wird ein neuer Parteisekretär gewählt werden, wenige Stunden danach rechnet man mit einer umfassenden Kabinettsumbildung. Kommentatoren bezeichneten das Spiel von Simitis als riskant, da er mit der alten Führungsgarde auf Totalkonfrontation gehe. Die Börse reagierte jedoch positiv und erzielte ein Plus von mehr als 4 Prozent. Der Termin für die kommenden Parlamentswahlen ist spätestens der Mai 2004. (copyright: hellasproducts/moz)
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