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PASOK-Hoffnungsträger Papandreou macht verlorenen Boden gut

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Deutlich im Aufwind befindet sich die PASOK, nachdem bekannt wurde, dass Geórgios Papandreou das Amt des Parteipräsidenten übernehmen und bei den Parlamentswahlen am 7. März als Spitzenkandidat der Sozialisten antreten wird. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Alco" zufolge, die gestern (12.1.04) in eineer privaten TV-Station veröffentlicht wurde, liegt die PASOK mit 37,4 % in der Wählergunst nur noch 2,3 % hinter der großen Opposition Nea Demokratia (ND), für die 39,7 % ihre Stimme abgeben würden.
Im September betrug der Unterschied zwischen beiden Parteien noch 6,7 %; im Juni hatte die ND sogar mit 8,4 % die Nase vorn. Überraschend war nun vor allem die Antwort darauf, wer vermutlich der bessere Ministerpräsident sei: 46,3 % stimmten für Geórgios Papandreou; 37,1 % für Kostas Karamanlís. Insgesamt haben 63,5 % der Befragten eine positive Meinung über Papandreou (negativ: 24,5 %), während "nur" 51,5 % eine positive Meinung über Karamanlis haben (negativ: 35,4 %). Auf die Frage, wem von den beiden konkurrierenden Spitzenpolitikern am ehesten Veränderungen zuzutrauen seien, stimmten 38,0 % für Papandreou und 37,1 % für Karamanlis. Was die kleineren Parteien betrifft, so würden derzeit 5,0 % der Befragten ihre Stimme für die Kommunistische Partei (KKE) abgeben. Nicht ins Parlament einziehen (3-Prozent-Hürde) würden die Linksallianz (2,5 %), die Demokratische Soziale Bewegung DIKKI (1,6 %) und die Völkische Orthodoxe Sammlungsbewegung LAOS (1,4 %).
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