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Neuer Vorsitzender der regierenden Sozialisten wird durch die Basis gekürt

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Am kommenden Sonntag wird erstmals in der politischen Geschichte Griechenlands ein Parteivorsitzender direkt von der Basis gewählt. Mitglieder und "Freunde" sollen den neuen Präsidenten der regierenden Panhellenischen sozialistischen Bewegung (PASOK) küren. Einziger Kandidat ist Außenminister Georgios Papandreou, der auch Spitzenkandidat für die Parlamentswahlen am 7. März ist. Anlass für die Rochade bei den Sozialisten war der Entschluss des noch amtierenden Premiers Kostas Simitis am Anfang des Jahres, seine Ämter als Parteivorsitzender zurückzulegen und sich nicht mehr um das Amt des Regierungschefs zu bewerben.
Die PASOK führt heute, Freitag (6.2.), einen außerordentlichen Parteikongress durch, bei dem eine Statutenänderung verabschiedet wird, die eine Wahl durch die Basis ermöglicht. Am Sonntag (8.2.) sind nicht nur die etwa 150.000 Mitglieder der PASOK zur Vorsitzendenwahl aufgerufen, sondern auch die Freunde der Partei. An die 4.000 Wahlzentren werden in Griechenland eingerichtet; Möglichkeit zur Stimmabgabe besteht aber auch im Ausland, wo Griechen leben - u. a. in Deutschland, Australien und den USA. Georgios Papandreou will mit dieser Wahl die "trennenden Wände zwischen der Partei und der Gesellschaft niederreissen". Man hofft, dass sich bis zu 500.000 Bürgerinnen und Bürger an der Wahl beteiligen werden.
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