Griechenland / Athen. Als letzten Kompromissvorschlag für die
Lösung der Namensfrage der früheren jugoslawischen Republik
Mazedonien (FYROM) schlug UNO-Sondervermittler Mathew Nemec am
Mittwoch Abend den in der Verfassung des Landes verankerten Namen
in serbischer Sprache �Republicae Makedonja\" vor. Die Regierung in
Athen wird nun höchstwahrscheinlich den Rat der Parteiführer unter
Vorsitz von Staatspräsident Karolos Papoulias einberufen, um
über diesen neuen Vorschlag gemeinsam zu beraten. Am Freitag wird
sich Außenminister Petros Molyviatis am Rande der
Inter-Balkankonferenz auf Rhodos mit seiner Amtskollegin aus
Skopje, Ilinka Mitreva, treffen.
Neuer Vorschlag zur Lösung der Namensfrage der FYROM Tagesthema
- geschrieben von Redaktion