Griechenland / Athen. Bereits am 4. März war der Firma Vodafone
bekannt, dass die Handys vieler Kunden abgehört wurden. Das
berichtet heute die Wochenzeitung „To Pontiki". Den der Zeitung
vorliegenden Dokumenten zufolge wurde der Geschäftsführer der Firma
Vodafone in Athen, Jorgos Koroniás, am 4.
m 4. März vom technischen Leiter des Unternehmens
darüber informiert, dass er einen speziellen Code entdeckt wurde,
durch den ein Abhören von Telefonaten möglich geworden war. Drei
Tage später, am 7. März, stellte man fest, dass eine illegal
installierte Software dafür verantwortlich war. Am 8. März habe
Geschäftsführer Koroniás schließlich die Anweisung erteilt, die
Abhör-Software zu entfernen. Gleichzeitig habe er Anweisungen
gegeben, eine Kopie zu erstellen, um künftige Ermittlungen zu
erleichtern. Am 23. März informierte Vodafone schließlich den
zuständigen Staatsanwalt über die Vorkommnisse.