Als „äußerst positive Entwicklung" bezeichneten Ministerpräsident
Kostas Karamanlis und der Präsident der Republik Zypern Tassos
Papadopoulos die jüngsten Aktivitäten in der Zypernfrage und
konkret das Treffen von Papadopoulos mit dem UNO-Generalsekretär
Kofia Annan Ende Februar in Paris. Das zypriotische Staatsoberhaupt
hielt sich am Mittwoch zu einem offiziellen Besuch in Athen auf.
Neben Karamanlis führte Papadopoulos Gespräche mit den Führern der
Parlamentsparteien. Der griechische Regierungschef betonte nach den
Konsultationen mit dem Gast aus Nikosia, dass eine Wiederaufnahme
der Gespräche über eine Lösung des politischen Problems mit
„vorsichtigen Schritten", ohne Schiedsrichter und ohne zeitliches
Korsett erfolgen müsse. Die jüngsten Entwicklungen – so Karamanlis
– „zeigen, dass sich Zypern nach wie vor einer gerechten und
lebensfähigen Lösung verpflichtet fühlt".
lt". Pressemeldungen zufolge wurden in Athen unterschiedliche
Szenarien besprochen, um für die noch ausstehenden Reaktionen auf
die Vereinbarung von Paris bestens gerüstet zu sein. Aus Ankara
liegen dazu bisher keine Stellungnahmen vor.