Griechenland / Athen. Neue Fakten über das Abhören von
Mobilfunktelefonen unterbreitete der Präsident der griechischen
Datenschutzbehörde, Andreas Lamprinopoulos, im Parlament.
Demzufolge wurde das Abhören von Handys nicht nur über den
Mobilfunkbetreiber Vodafone, sondern auch über drei Handys des
Betreibers TIM möglich. Dadurch sollen Telefonate in die USA
weitergeleitet worden sein. Konkret handelt es sich um den Zeitraum
vom 1.
Juli bis 4. August 2004 – also unmittelbar die Zeit vor den
Olympischen Spielen. Die Firma TIM dementierte kategorisch, in
irgend einer Beziehung zu dem Fall zu stehen. Am kommenden Mittwoch
sollen der frühere und der jetzige Leiter des griechischen
Geheimdienstes EYP dem verantwortlichen Parlamentsausschuss Rede
und Antwort stehen.