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Gedenkfeier zum 32. Jahrestag des Sturzes der Militärdiktatur

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Griechenland / Athen. Der 32. Jahrestag der Wiederherstellung der Demokratie wurde gestern Abend im Garten des Amtssitzes von Staatspräsident Karolos Papoulias gefeiert. Zu Gast waren über 5.000 Vertreter des politischen, kulturellen und geistigen Lebens des Landes.
Erstmals waren auch viele Widerstandskämpfer sowie Angehörige der während des Studentenaufstandes Gefallenen anwesend. Angereist waren zudem Schüler aus zwei Lyzeen der Republik Zypern.

Scharfe Kritik übte der Staatspräsident in seiner Ansprache angesichts der „Schuld der Internationalen Staatengemeinschaft" für die Krise im Libanon. „Nach dem Zweiten Weltkrieg", so Präsident Papoulias, „glaubte die internationale Gemeinschaft, dass die Logik der Kollektivstrafe niemals wiederkehren würde." Jedes Kind und jeder Zivilist, die in diesem Krieg im Nahen Osten getötet würden, sei nicht nur eine Nummer auf der Liste der Opfer; vielmehr drücke dies auf das Gewissen aller. Die internationale Diplomatie sei dazu aufgefordert, den Teufelskreis der Gewalt im Nahen Osten zu durchbrechen. Papoulias nahm in seiner Rede auch Bezug auf Probleme in Griechenland, u.a. auf die angepeilten Veränderungen im Bildungssystem. Er konstatierte: „Wir alle stimmen wohl darin überein, dass wir eine Bildung mit gleichen Chancen für das Kind des Arbeiters und des Industriellen wollen."

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