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Staatsangehörigkeit für ethnische Griechen aus Albanien Tagesthema

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Griechenland / Athen. Die griechische Staatsangehörigkeit sollen ethnischen Griechen aus dem Nordepirus (Südalbanien, Anm. d. Red.) erhalten, die ihre Abstammung durch entsprechende Unterlagen nachweisen können.
Dies entschied gestern die Regierungskommission unter Leitung von Ministerpräsident Kostas Karamanlis. Einen entsprechenden Vorschlag hatten Innenminister Prokopis Pavlopoulos und Außenministerin Dora Bakojanni unterbreitet. Die Vergabe der griechischen Staatsangehörigkeit wurde in der Vergangenheit durch die albanische Verfassung verhindert, die keine doppelte Staatsangehörigkeit zuließ. Nachdem von Tirana eine diesbezügliche Verfassungsänderung vorgenommen wurde, steht dem nun nichts mehr im Wege. Die Voraussetzung dafür erfüllen etwa 30.000 Angehörige der griechischen Minderheit in Albanien. Spekulationen, dass es sich bei diesem Schritt um einen Wahltrick für die bevorstehenden Parlamentswahlen in Griechenland handle, wies die Regierung zurück.
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