Griechenland / Athen. Vor türkischen Versuchen, im laufenden Jahr
einen neuen Status Quo in der Ägäis zu forcieren, warnte der
Vorsitzende der großen Oppositionspartei PASOK, Jorgos Papandreou.
Er fügte hinzu, dass sich Ankara sodann in zukünftigen
Verhandlungen mit der EU als nachgiebig präsentieren könnte.
Während eines Abendessens mit Journalisten warf Papandreou der
Regierung außenpolitische Handlungsträgheit vor. Die Regierung, so
Papandreou, habe ihre Karten im diplomatischen Verhandlungspoker
geschwächt und viele Gelegenheiten verpasst.
Außerdem zeige sie
keinen Willen, die außenpolitischen Themen des Landes anzugehen.
Was die kommenden Parlamentswahlen betrifft, so zeigte sich
Papandreou zuversichtlich, dass sie noch im laufenden Jahr
stattfinden werden. „2007 wird unser Jahr sein", erklärte er.