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Proteste gegen Änderungen des Artikels 24 der Verfassung zum Schutz der Wälder

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Griechenland / Athen. Zu Spannungen hat die gestrige Sitzung der zuständigen Parlamentskommission für die Verfassungsänderung geführt. Die Opposition verließ den Saal aus Protest gegen den Ablauf der Abstimmung über Artikel 24. Dieser behandelt unter anderem den Schutz der Wälder. In der ersten Abstimmungsrunde hatten fünf der 27 Abgeordneten der Regierungspartei ND gegen die Änderung von Artikel 24 gestimmt.
Ein weiterer hatte Anwesenheit bekundet. Die große Oppositionspartei PASOK verlangte daraufhin eine abermalige Abstimmung. Das Ergebnis zeigte 23 Stimmen für die Änderung, d.h. die Mehrzahl der anwesenden und teilnehmenden Abgeordneten. Doch das Ergebnis wurde seitens der Opposition angefochten. Unter den Ja-Stimmen befanden sich die eines Generalsekretärs der ND, der nicht Kommissionsmitglied ist, sowie die eines ND-Abgeordneten, der Nein gestimmt hatte. In der darauffolgenden Neuabstimmung war das Ergebnis knapp: 21 für, 20 dagegen. Dies veranlasste die beiden Abgeordneten der Linksallianz, ihren Willen zur Teilnahme an der Abstimmung zu bekunden. Daraufhin versuchte der Kommissionsvorsitzende Jannis Tragakis von der ND, eine weitere Neuabstimmung in die Wege zu leiten. Dies führte dazu, dass die Opposition geschlossen den Saal verließ und die Regierungspartei „faschistischer" Methoden bezichtigte. Nach einer Stunde der Unterbrechung hat Tragakis Artikel 24 als nicht durch Mehrheit veränderbar erklärt.
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