Griechenland / Athen. Um die Krise im Bildungswesen zu entspannen,
will die Regierung die Abstimmung über eine Gesetzesnovelle, die
den Bereich der Hochschulbildung betrifft, auf den Herbst
verschieben. In der kommenden Woche soll die Vorlage für die
Gesetzesänderung der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Erziehungsministerin Marietta Jannakou-Koutsikou erinnerte daran,
dass Veränderungen im Bildungswesen zu den vorrangigen Zielen der
Regierung gehören. Man werde sich dafür aber so viel Zeit lassen,
wie nötig sei.
Bezug nehmend auf die Zusammenstöße zwischen
Demonstranten und der Polizei nach einer Kundgebung im Athener
Zentrum am vorigen Donnerstag meinte die Ministerin, dass sie
vollstes Vertrauen in die Studenten setze. Sie seien dazu in der
Lage, diszipliniert ablaufende Kundgebungen zu organisieren. Für
die Ausschreitungen am Donnerstag hätten „andere Elemente\"
gesorgt.
Für den morgigen Donnerstag haben die Studenten zu einer abermaligen Großkundgebung im Athener Zentrum aufgerufen. Sowohl die Studenten als auch die Hochschullehrer zeigen sich nicht bereit, von ihren Forderungen Abstriche zu machen. Sie fordern die komplette Rücknahme der geplanten Gesetzesnovelle. Bis dahin würden die Protestaktionen fortgesetzt. Außerdem sollen die großen Gewerkschaften dazu aufgefordert werden, den Kampf der Studenten solidarisch zu unterstützen. Für den Donnerstag der kommenden Woche, den 22. Juni, fordern sie die Gewerkschaften dazu auf, die für diesen Tag angesetzte Großkundgebung durch einen 24-stündigen Generalstreik zu unterstützen.
Die Kommunistische Partei (KKE) sprach davon, dass die Regierung dem Druck einer starken Protestbewegung nachgebe. Die Linksallianz SYN sprach davon, dass die Studentenbewegung einen „ersten Sieg\" errungen habe.
Für den morgigen Donnerstag haben die Studenten zu einer abermaligen Großkundgebung im Athener Zentrum aufgerufen. Sowohl die Studenten als auch die Hochschullehrer zeigen sich nicht bereit, von ihren Forderungen Abstriche zu machen. Sie fordern die komplette Rücknahme der geplanten Gesetzesnovelle. Bis dahin würden die Protestaktionen fortgesetzt. Außerdem sollen die großen Gewerkschaften dazu aufgefordert werden, den Kampf der Studenten solidarisch zu unterstützen. Für den Donnerstag der kommenden Woche, den 22. Juni, fordern sie die Gewerkschaften dazu auf, die für diesen Tag angesetzte Großkundgebung durch einen 24-stündigen Generalstreik zu unterstützen.
Die Kommunistische Partei (KKE) sprach davon, dass die Regierung dem Druck einer starken Protestbewegung nachgebe. Die Linksallianz SYN sprach davon, dass die Studentenbewegung einen „ersten Sieg\" errungen habe.