Griechenland / Athen. Einen „Entwurf von Vorschlägen für die
Diskussion" unterbreitete Erziehungsministerin Marietta
Giannakou-Koutsikou am heutigen Mittwoch. Ziel ist es, die Probleme
im Bereich der höheren Bildung zu regeln. Die Ministerin forderte
alle beteiligten Seiten dazu auf, zum Dialog beizutragen und
konstruktive Vorschläge zu unterbreiten. Was die Frage des
Asylrechtes in den Universitäten betrifft, so solle dieses Thema
von der Rektorenkonferenz entschieden werden.
Außerdem schlägt das
Bildungsministerium die Einführung von Regelstudienzeiten,
gleichzeitig aber auch die Möglichkeit der Unterbrechung des
Studiums vor. Wie bisher sollen die Studenten auch künftig
kostenlose Lehrmaterialien erhalten. Unverändert bleiben soll auch
das bisherige System der Wahl der Rektoren durch die Studenten.
Ungeachtet der Vorschläge findet morgen in Athen eine Großkundgebung der Studenten und Hochschullehrer statt. Unterstützt wird die Protestaktion durch den Gewerkschaftsbund GSEE, der von 12.00 bis 15.00 Uhr eine dreistündige Arbeitsniederlegung angekündigt hat. Die Angestellten der Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes, ADEDY, haben für morgen einen 24-stündigen Streik angekündigt.
Für den 28. Juni haben die Studenten weitere Protestaktionen angekündigt, zur Zeit halten sie 411 höhere Bildungseinrichtungen des Landes besetzt.
Ungeachtet der Vorschläge findet morgen in Athen eine Großkundgebung der Studenten und Hochschullehrer statt. Unterstützt wird die Protestaktion durch den Gewerkschaftsbund GSEE, der von 12.00 bis 15.00 Uhr eine dreistündige Arbeitsniederlegung angekündigt hat. Die Angestellten der Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes, ADEDY, haben für morgen einen 24-stündigen Streik angekündigt.
Für den 28. Juni haben die Studenten weitere Protestaktionen angekündigt, zur Zeit halten sie 411 höhere Bildungseinrichtungen des Landes besetzt.