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Papoulias für europäische Perspektive der Balkanstaaten

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Griechenland / Athen. Kritik am Verhalten der internationalen Staaten-Gemeinschaft gegenüber den Balkanstaaten übte Staatspräsident Karolos Papoulias. In einer Rede, die er an der Makedonías-Universität hielt, beklagte er, dass der Westen seine nach der Bombardierung im Jahre 1999 abgegeben Versprechungen nicht eingehalten habe. Den großen Worten von damals seien keine Taten gefolgt. Die tatsächlichen Sieger seien das organisierte Verbrechen und die Schattenwirtschaft.
Allerdings, so Papaoulias weiter, gebe es auch spürbare positive Tendenzen. Ein treibendes Motiv sei vor allem der Beitritt zur Europäischen Union. Die europäische Perspektive der Balkanstaaten sei unabdingbar, damit die Region ein Ort der friedlichen Zusammenarbeit werden könne.
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