Griechenland / Athen. Als Tag der Verantwortung bezeichnete
Außenministerin Dora Bakojanni den Nahost-Gipfel, der gestern in
Rom stattfand. Gemeinsame Ansichten hätten die Teilnehmer
hinsichtlich des gewünschten Zieles vertreten. Dies betreffe
Maßnahmen der humanitären Hilfe und die Wiederherstellung des
Friedens und der Stabilität in der Region. Athen habe sich für eine
sofortige Feuereinstellung im Krisengebiet ausgesprochen.
Unterschiedlicher Auffassung sei man in Rom angesichts des
möglichen Zeitplanes gewesen. Nun komme es darauf an, schnell
Entscheidungen zu treffen, die dann auch in die Tat umgesetzt
werden könnten. „Die Diplomatie", so Bakojanni wörtlich, „hat viele
Wörter. In der Realität gibt es aber nur noch wenig Spielraum."
Ihrer Ansicht nach müssten die paramilitärischen Einheiten
entwaffnet und die als Geisel genommenen israelischen Soldaten
freigelassen werden. Gleichzeitig müssten die Bombardements
eingestellt werden.