Möglicherweise noch in dieser Woche sollen die ersten griechischen
Offiziere, die sich an der UNO-Friedenstruppe zur Beruhigung der
Lage im Libanon beteiligen werden, zum Sitz der UNO nach New York
aufbrechen, um dort gemeinsam mit Kollegen aus anderen Ländern das
gemeinsame Vorgehen zu koordinieren. Anschließend werden sich etwa
ein Dutzend griechische Offiziere an der Arbeit des Stabes der
UNO-Truppen in Beirut beteiligen. Griechenland will außerdem eine
Fregatte, eine Gruppe von 14 Marinetauchern und einen Hubschrauber
in das Krisengebiet schicken. Die Kosten für die Entsendung der
Fregatte werden auf 1,14 Mio. Euro pro Monat geschätzt.
Unter der
Voraussetzung, dass ein Einsatz im Libanon keine Gefahren birgt,
hat Griechenland außerdem angekündigt, eine Pionierkompanie mit
etwa 100 Soldaten und der entsprechenden Ausrüstung ins Land zu
schicken, um sich am Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur zu
beteiligen. Eine entsprechende Entscheidung des Regierungsrates für
Außenpolitik und Verteidigung (KYSEA) wird am morgigen Dienstag
erwartet.