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Putin wegen Erdöl-Pipeline in Athen Tagesthema

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Griechenland/Athen. Zu deutlichen Verkehrsbehinderungen im Athener Zentrum kommt es heute durch den Besuch des russischen Präsidenten Vladimir Putin sowie des bulgarischen Präsidenten Georgi Parvanow. Das Athener Zentrum wurde bereits um 11.30 weiträumig abgesperrt; erst gegen 22 Uhr werden die Straßensperrungen aufgehoben. Für einen reibungslosen Ablauf des Treffens sorgen über 1.
1.000 Polizisten. Besonders streng bewacht werden die Gegend um das Hilton-Hotel, die Vasilissis Sofias Avenue, der Syntagma-Platz und das Herodes Atticus Theater.

Während ihres Athen-Besuches werden sich die ausländischen Gäste mit der griechischen politischen Führung vor allem über Fragen der Energiepolitik unterhalten. Im Zentrum steht dabei die seit Jahren geplante Erdölleitung von Burgas am Schwarzen Meer nach Alexandroupolis in Nordgriechenland.
Um 15 Uhr berät sich Premier Karamanlis mit dem russischen Präsidenten Putin, anschließend ist ein gemeinsames Treffen der drei Regierungschefs geplant. Am Abend wird Staatspräsident Karolos Papoulias eine Unterredung mit dem russischen Präsidenten Putin haben.

Entwicklungsminister Dimitris Sioufas sprach davon, dass man – vorausgesetzt, dass alles nach Plan verläuft – heute Abend von einem historischen Tag sprechen könne. Ziel der Gespräche sei der Abschluss einer Vereinbarung über den Bau der Erdölleitung. Bereits Ende 2006 werde man mit den Arbeiten beginnen können. Die geplante Pipeline wird eine Länge von 280 Kilometern haben und jährlich 35 bis 50.000 Tonnen Erdöl transportieren. Die Kosten dafür werden auf 800 Mio. Euro veranschlagt.
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