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Ministerpräsident Karamanlis vor dem Europarat

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Griechenland / Athen. Eine deutliche Botschaft an die Türkei und die Frühere Jugoslawische Republik Mazedonien (FYROM) hat Ministerpräsident Kostas Karamanlis aus Brüssel geschickt. Dort sprach er vor der Vollversammlung des Europarats. Karamanlis betonte, dass die Türkei „ihre Verpflichtungen gegenüber Europa nicht erfüllt" habe. Griechenland, so Karamanlis, wünsche, dass die Türkei „ein europäisches Land" werde.
„Nicht nur im Namen, sondern auch in der Art und Weise wie ihr politisches System funktioniert und in ihrem Verhalten gegenüber der ganzen Welt und, natürlich, ihren Nachbarn", fügte Karamanlis hinzu. Bezüglich der FYROM betonte der griechische Premier, dass die Unterstützung Griechenlands für die Entscheidung des Europäischen Rates, dem Balkanstaat Kandidatenstatus für EU-Mitgliedschaft zu gewähren, „nicht vorbehaltlos" sei. Eine für beide Seiten akzeptable Lösungsfindung in der Namensfrage sei, so Karamanlis, eine der Vorraussetzungen für Mitgliedschaft in der EU, sowie die gutnachbarschaftlichen Beziehungen. „Ich bin selbst Makedonier so wie auch weitere 2,5 Mio. Griechen. Griechenland und speziell meine Regierung hat bedeutende Versuche gemacht, einen goldenen Mittelweg zu finden", sagte Karamanlis und fügte hinzu, dass die FYROM noch nicht darauf reagiert habe. Was die Zukunft des Kosovo betrifft, so betonte Karamanlis, dass eine Lösung von beiden Seiten akzeptiert werden müsse. Dies sei wichtig für den Frieden in der Region.
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