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Enge Zusammenarbeit zwischen Athen und Wien

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Foto (© Eurokinissi) Foto (© Eurokinissi)

Wien will zwei Fragmente, die vom Parthenon auf der Athener Akropolis stammen, an Griechenland zurückgeben. Dies wurde am Dienstag (2.5.) während eines Treffens zwischen Außenminister Nikos Dendias und seinem österreichischen Amtskollegen Alexander Schallenberg in der österreichischen Hauptstadt bekannt.

Die beiden Fragmente hätten eine Höhe von 65 bzw. 25 Zentimetern, so Dendias. Dabei handle es sich bereits um die dritte Rückführung von Parthenon-Fragmenten, die sich bisher im Ausland befanden.
Athen ist bereits seit Jahren darum bemüht, vor allem die sogenannten Elgin-Marbles aus dem British Museum in London zurückzuerhalten. Diese waren während der Herrschaft des osmanischen Reiches aus dem Land entfernt worden.
Schallenberg erklärte außerdem, dass Griechenland die beliebteste Urlaubsdestination für Österreicher im Ausland sei. Grund dafür seien sowohl die Strände als auch die Berge in Hellas. Der Außenminister stellte zudem fest, dass sowohl die Griechen als auch die Österreicher auf ihre Kultur und Geschichte stolz seien.
Der Gastgeber lobte Hellas für seinen Versuch ein Energieknotenpunkt in der Region zu werden; dafür brauche es jedoch Stabilität im Mittelmeer, so Schallenberg. Besprochen wurden außerdem die Situation auf dem westlichen Balkan und die Migrationsfrage.
Dendias hatte sich bereits in der vorigen Woche im Zuge des Internationalen Delphi-Forums in Mittelgriechenland mit dem österreichischen Kanzler Karl Nehammer getroffen.
(Griechenland Zeitung / eh)

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